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Ian ist Lehrer an einer Augenklinik in Lissabon. Selbst blind, lehrt er seine Schüler mit unkonventionellen, nicht immer unumstrittenen Methoden, räumliche Orientierung ohne Augenlicht. Er schickt seine Schüler ohne Hilfe durch den Hof oder auf die Straße, immer Gefahr laufend, dass sie sich unversehens im Rosenbeet wiederfinden oder stolpern, bemüht, ihnen ein Leben ohne Blindenstock zu ermöglichen, allein auf ihr Gehör vertrauend. Dabei gewinnt er auch das Herz der scheuen Eva.

Regisseur Andrzej Jakimowski  erhielt für seinen Film, in dem er für die Darstellung der Seh-Schüler mit Laiendarstellern arbeitete, beim Filmfest Warschau den Zuschauerpreis.

Der Deutschlandfunk hält fest: „Der junge polnische Regisseur Andrzej Jakimowski, Vertreter einer ganz neuen Generation des traditionsreichen polnischen Kinos, hat sich mit diesem Film mutig und selbstgewiss auf eine ungewöhnliche Fährte des Kinos getraut.“

Deutschlandradio Kultur konstatiert: „Sein Film ist der Versuch, zu erfahren, wie Blinde die Welt wahrnehmen – er ist fast schon anachronistisch langsam erzählt.“

Cinema online positiv: „[…]der Kinobesucher wird auf sich selbst zurückgeworfen, konfrontiert mit der Ungeduld des Sehenden. Je länger der Film dauert, desto mehr verliert auch das Publikum die Orientierung […] Ein ebenso spröder wie reizvoller Film, der mit gängigen Seh- und Hörgewohnheiten bricht.“

Imagine

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