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Der Theaterautor Antoine d’Anthac ist tot. Nacheinander erhalten 13 seiner Schauspielfreunde  den Anruf, der mit den Worten beginnt: „Ich muss Ihnen eine traurige Mitteilung machen…“. Aber das ist noch nicht alles. Antoine bittet seine Weggefährten, ihm einen letzten Wunsch zu erfüllen, den er selbst einer jungen Theatergruppe nicht mehr erfüllen konnte: Einen Blick auf deren Neuinszenierung von seinem Drama „Eurydike“ zu werfen, ein Stück, mit dem die Altmeister der Bühne einst Erfolge feierten. Sie reisen in die Villa Antoines, schauen sich den Film der jungen Schauspieler an und erleben, wie alte Zeiten wieder aufleben, beherrschen sie doch alle noch den Text von damals…

Alain Resnais, der 91-jährige Regisseur, drehte mit den Größen des französischen Films, darunter Michel Piccoli und Lambert Wilson, die sich in ihren Rollen selbst spielen.

Der Deutschlandfunk positiv: „“Ihr werdet euch noch wundern“ ist eine Liebeserklärung an das Theater, den Film und vor allem die Schauspielkunst. […] Theatralischer, sentimentaler und egozentrischer, aber auch abgeklärter kann ein Alterswerk wohl nicht sein.

Deutschlandradio Kultur negativ: „Filmisch und optisch bleibt der Film eine intellektuelle, unsinnliche Kopfarbeit, die in ihrer Theatralik zunehmend irritiert.“

Spiegel online meint: „In diesem Zwischenreich der Lebenden und Toten entwickelt sich ein zuweilen heiteres, manchmal auch sentimentales Spiel um Jugend, Alter und Erinnerung.“

Cinema online fasst zusammen: „Frankreichs Altmeister Alain Resnais zelebriert gediegene Schauspielkunst für Theaterliebhaber.“

Ihr werdet euch noch wundern

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