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Florian ist der Sohn von Turmspringlehrer Hanno. Er ist ein bisschen zu moppelig, läuft am liebsten im schrillen Outfit eines Schlagerstars durch die Wohnung und verliebt sich auch noch in einen anderen Jungen. Hanno ist alles andere als amused über diesen Sohn. Einzig Mutter Monika teilt Florians Lebenshaltung und seine Vorliebe für Schlagersänger Christian Steffen. Doch als Monika nach einem Schlaganfall im Koma liegt, müssen Vater und Sohn irgendwie miteinander auskommen.

Regisseur Axel Ranisch gelang 2011 mit „Dicke Mädchen“ ein Überraschungserfolg. In seinem neuen Film verarbeitet er die eigenen Erfahrungen als dicker, schwuler Junge, der zudem auch noch Sohn von Leistungssportlern ist.

Deutschlandradio Kultur lobt: „Gefühl geht in Bewegung über, plötzlich erscheint die Welt in einer anderen Sicht. Und dennoch verlässt „Ich fühl mich Disco“ nie den Boden der Tatsachen: den Alltag eines Jungen, der sich aufmacht, seinen Platz im Leben zu finden.“

Der Deutschlandfunk positiv: „Selten haben sich in letzter Zeit Tragik und Komik so wundervoll die Hand gereicht wie in diesem Film. […] Dazu noch die Schrillheit eines Rosa von Praunheim, der einen amüsanten Kurzauftritt hat. Zusammen ergibt das eine unwiderstehliche Mischung und den schönsten deutschen Film dieses Jahres. „Ich fühl mich Disco“: Empfehlenswert.“

Zeit online konstatiert: „Vielleicht ist das die größte Kunst des Filmes: Menschliche Tragödien mit trashigen Szenen zu einer wirren, traurigen und komischen Geschichte zu verarbeiten, deren ironische Brechungen nichts daran ändern, dass sich die Figuren ehrlich lieben.“

Cinema online fasst zusammen: „Theatralisches Off-Kino, naiv und herzergreifend.“

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