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Neu im Kino: „Ich bin dann mal weg“. Die Verfilmung nach dem Bestseller von Hape Kerkeling„Ausspannen!“ lautet der ärztliche Rat an Hape Kerkeling, als dieser hinter der Bühne zusammenbricht. Während die Managerin ihrem Star Urlaub auf den Malediven oder Yoga empfiehlt, entschließt sich der Entertainer, den 791km langen Jakobsweg nach Santiago de Compostela zu pilgern. Doch schon auf der ersten Etappe kommen ihm Zweifel: Es regnet in Strömen und es scheint, als habe er die Strapazen des Weges unterschätzt. Doch die Wanderung hält für Hape Kerkeling dann doch noch einige Überraschungen bereit und am Ende lautet sein Fazit: „Gott ist mir jeden Tag begegnet.“

Das gleichnamige Buch von Hape Kerkeling verkaufte sich über fünf Millionen Mal und stand länger als 100 Wochen in den Bestsellerlisten. Regisseurin Julia von Heinz besetzte die Rolle des Entertainers mit Devid Striesow. Weitere Rollen übernahmen Annette Frier, Martina Gedeck, Karoline Schuch und Katharina Thalbach als Omma.

Süddeutsche online positiv: „Devid Striesow spielt nun Kerkeling – und schon dieser Verwandlung zuzusehen lohnt den Besuch des Films. […] Dieser Wortwitz trägt nun auch den Film, Gottsuche kann ganz schön komisch sein […] Aber die Ernsthaftigkeit, mit der Kerkeling nach Gott sucht – ihn schließlich auch findet -, ist am Ende wirklich beeindruckend.“

stern.de kritisiert: „Das alles wäre womöglich tiefgründig und still verfilmbar gewesen. Doch die Regisseurin Julia von Heinz […] hat 90 fast quälende Minuten geschaffen. Ständig redet die Figur Kerkeling aus dem Off, verbreitet ihre «Erkenntnisse des Tages», die irgendwo zwischen Poesiealbum-Eintrag und Kalenderspruch liegen. Das mag sich im Buch philosophisch lesen, im Film wirkt es eher peinlich.“

Cinema online fasst zusammen: „Die Adaption ist wie der Jakobsweg selbst: Trotz einiger Mühen lohnt es sich, bis zum Ziel zu gehen“

 

 

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