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Neu im Kino: „Heute bin ich Samba“Seit rund zehn Jahren wurschtelt sich Samba (Omar Sy aus „Ziemlich beste Freunde“) in Paris durch, denn der Senegalese hat keine Aufenthaltserlaubnis, hangelt sich von Job zu Job, immer in der Gefahr, aufzufliegen. Als er die Chance auf eine Festanstellung in einem Restaurant bekommt, hofft Samba auf eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis und wagt den Gang zur Behörde. Doch statt ihm das erhoffte Dokument zu geben, verfrachtet ihn der Beamte in Abschiebehaft. Hier begegnet Samba der Karrierefrau Alice (Charlotte Gainsbourg), die sich nach einem Burnout ehrenamtlich um Migranten und Flüchtlinge kümmert und gleich bei ihrem ersten „Fall“ – Samba – alle Distanz fahren lässt.

In „Heute bin ich Samba“ nehmen sich die Macher von „Ziemlich beste Freunde“, Éric Toledano und Olivier Nakache, erneut eines ernsten Themas an, indem sie die unterschiedlichen Welten von Arm und Reich aufeinanderprallen und dabei den Humor sprechen lassen. Der Film basiert auf einem Roman von Delphine Coulin.

Der Deutschlandfunk hält fest: „Das französische Kino beherrscht die Kunst, gesellschaftliche Probleme in leicht verdauliche Unterhaltungsfilme zu verpacken.“

Tagesspiegel online positiv: „„Ziemlich beste Freunde“ – der Film erreichte in Frankreich sechsmal mehr Zuschauer als „Samba“ – arbeitete noch mit gezielt plakativen Kontrasten. Im neuen Film des Regie-Duos weicht der überschäumende Humor einer verhaltenen Komik. Sie verleiht dieser fest in der Wirklichkeit verankerten Migrantenliebestragikomödie einen ganz eigenen, leisen Charme.“

Die Berliner Zeitung online meint: „Nein, Toledano und Nakache erzählen keine sentimentale Liebesgeschichte – auch wenn es da mal eine delikate Nackenlinie zu sehen gibt, auf die sich Sambas Hand legt. Sie erzählen von zwei Menschen, die einander in einem sehr ähnlich sind: Sie sind sich selbst abhandengekommen.“

Cinema online fasst zusammen: „Auch in „Heute bin ich Samba“ gelingt die Verbindung aus gebührendem Ernst und befreien­dem Humor. Sehenswert ist der Film aber noch aus einem ganz anderen Grund: weil er unseren Blick auf die Welt verändert.

 

 

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Neu im Kino: „Heute bin ich Samba“, 5.0 out of 5 based on 1 rating