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Gerhard Richter (geb. 1932 in Dresden) gilt nicht nur als einer der wichtigsten zeitgenössischen deutschen Maler, sondern er gilt auch als scheu und unnahbar. 1961 floh er nach Westdeutschland, seine bis dahin geschaffenen Werke musste er zurücklassen. Er beendete sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er von 1971 bis 1993 auch als Professor für Malerei tätig war. In Auktionen bei Sotheby’s und Christie’s erreichten seine Bilder bis zu zweistellige Millionenbeträge. Gerhard Richter gehört damit zu den teuersten deutschen noch lebenden Malern.

Corinna Belz begleitete Richter mit ihrem Kamerateam über Monate. Sie filmte ihn bei Vernissagen, bei geschäftlichen und privaten Gesprächen und natürlich bei der Arbeit, fängt sein Zaudern und Hadern ein.

Herausgekommen ist ein abendfüllender Kinofilm, über den die Feuilletons sehr unterschiedlich urteilen.

Zeit online resümiert: „Richter ist gleich doppelt zurückhaltend: auf persönliche und auf programmatische Weise. Von all dem aber will der Film nichts wissen. Er sucht die Nähe und verliert sich in ihr. Er möchte das große Richter-Geheimnis lüften – und zeigt doch kaum mehr als viele bunte Schlieren.“

Cinema online eher lakonisch: „Besonders unterhaltsam sind Richters Kommentare zu seinem Werk: „Ein Bild ist dann fertig, wenn es gut aussieht.“ Fazit: Aufschlussreiche Einblicke in die Entstehung von Richters Kunst.“

Süddeutsche online positiv: „Im Binnendialog zwischen dem Künstler und seinem Tafelbild auf der einen und der behutsam und beharrlich erkundenden Cineastin auf der anderen Seite treten die stärksten Momente dieses Films zutage, weil die Zeit gewährt wird, die dieser skeptische Künstler benötigt. Dieser Film über den Maler ist ein großes Dokument […]“

Filmplakat Gerhard Richter. Painting

Kino zum Film: hier