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Es ist James Gandolfinis letzte Rolle. Der Sopranos-Star, der eher auf Rollen wie die des Mafioso oder Auftragskillers abonniert war und in diesem Sommer mit nur 51 Jahren überraschend starb, zeigt in „Genug gesagt“ eine ganz andere Seite. Als übergewichtiger, charmanter Endvierziger, der als Archivar beim Fernsehen arbeitet, stolpert er gemeinsam mit Eva durch den Beginn einer neuen Beziehung. Diese ist ebenfalls nicht mehr ganz jung, Therapeutin und muss gerade den Auszug der flügge gewordenen Tochter verkraften. Dasselbe Thema nimmt Albert hingegen eher locker hin. Während das ungleiche Paar – sie schlank und sportlich, er gemütlich korpulent – sich annähert, muss Eva feststellen, dass Alberts Ex-Frau bei ihr auf der Therapiecouch liegt und ausgesprochen freimütig über die Marotten ihres Ex-Mannes erzählt.

Deutschlandradio Kultur begeistert: „Hier läuft eine gut funktionierende, ebenso temperamentvolle wie amüsant-leise Screwball-Komödie ab, geadelt durch beschwingte Worteskapaden mit Woody Allen-Eloquenz und durch zwei pikobello passende, großartige Hauptdarsteller. […] Die beiden sind ganz zweifellos das Paar des Kinojahrgangs 2013.“

Süddeutsche online hält fest: „“Genug gesagt“ ist ein großartiges Stück über die Folgen kleiner Fehler, die am Anfang noch ganz harmlos ausgesehen haben und sich, weil man sie einfach so durchgehen lässt, zu großen Dramen auswachsen.“

Welt online über James Gandolfino: „Vorerst bleibt nur, vor James Gandolfini einmal mehr den Hut zu ziehen, […] Wie er diesen schwergewichtigen Gemütsmenschen Albert spielt, offen in der Liebe, leise, aber bestimmt in der Verteidigung seiner Würde und immer auch ein bisschen hilflos gegenüber den eigenen Fehlern, das würde ihn unvergessen machen, selbst wenn er niemals Tony Soprano gespielt hätte.“

Cinema online lobt: „Voll das Leben, mit augenzwinkerndem Humor und entwaffnender Ehrlichkeit inszeniert und gespielt.“

Genug gesagt

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