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Neu im Kino: „Genius – Die tausend Seiten einer Freundschaft“ mit Colin Firth und Jude LawMax Perkins (Colin Firth) liebte die klassischen amerikanischen Autoren. Noch mehr reizte ihn allerdings, junge Talente zu entdecken. So geschah es, dass er seit seinem Eintritt ins Verlagshaus Scribner’s 1910 Autoren wie Scott F. Fitzgerald oder Ernest Hemingway ins Verlagsprogramm aufnahm.

1929 landete auf dem Tisch des Lektors ein mehr als 1000 Seiten starkes Manuskript von Thomas Wolfe (Jude Law), der einen Tag später auch persönlich im Verlag auftauchte. Die Begegnung sollte der Beginn einer intensiven literarisch-arbeitsreichen Freundschaft werden. So unterschiedlich die beiden Männer waren, so sehr rangen sie um die Wörter, um Kürzungen, um Sprachstil. Wolfes Debütroman „Schau heimwärts, Engel“ wurde ein großer Erfolg. Das nächste Werk hatte bereits 5000 Seiten. Immer exzessiver wurde die Arbeit an den Texten, immer intensiver die Freundschaft der Männer, worunter Familie und Freunde  mehr und mehr litten. Doch bald beschlichen Wolfe Zweifel: Ist es wirklich sein Erfolg oder nicht doch eher der seines sprachgenialen Lektors?

Der Film orientiert sich an der Biographie „ Editor of Genius“  über Max Perkins von A. Scott Berg.

Der Tagesspiegel lobt: „Das ist großes Kino – oder sollte man sagen: großes Theater, weil der mit Preisen überschüttete Michael Grandage seine Schauspieler so ausgezeichnet führt? […] Wer die inspirierende Kraft des Kinos liebt, ist in diesem Film zu Hause. Und wer die Literatur liebt, sowieso.“

Radio Eins meint: „Jude Law als der konfuse Autor übertreibt es schauspielerisch zwar kräftig mit seinem Genie-Gehabe, aber dennoch ist der sorgsame Film eine schöne Hommage an eine sonst extrem vernachlässigte Berufsgruppe, die Lektoren, die ersten Leser.“

NDR online kritisch: „Es ist immer eine gute Idee, den großartigen Schauspieler Colin Firth in einem Film zu besetzen. […] Allerdings ist es keine gute Idee, einem großartigen Schauspieler wie Colin Firth einen so mittelmäßigen Darsteller wie Jude Law gegenüberzusetzen.“

Deutschlandradio Kultur enttäuscht: „“Genius“ ist kein Baum. Sondern eine Topfpflanze – beklebt mit künstlichen, unsinnigen Blüten.“

Cinema online begeistert: „Wie der begnadete Sprachschöpfer und sein Lektor um jede Formulierung ringen, das ist von unerwarteter Spannung […] Durch Colin Firth und Jude Law wird dieser leidenschaftliche Kampf um Worte zum großen Schauspielerduell.“

Neu im Kino: „Genius – Die tausend Seiten einer Freundschaft“ mit Colin Firth und Jude Law, 5.0 out of 5 based on 1 rating