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Neu im Kino: „Gemma Bovery“Als sich Martin von seinem stressigen Verlegerjob in Paris verabschiedet und in der Normandie die Bäckerei seines Vaters übernimmt, dachte er, im beschaulichen Landleben Ruhe und inneren Frieden zu finden. Doch schon bald ödet Martin das tägliche Einerlei in der Provinz an. Das ändert sich schlagartig, als in den Ort das englische Ehepaar Gemma und Charles Bovery zieht. Martin ist fasziniert von Gemma, die eine reale Madame Bovary aus Gustave Flauberts Roman zu sein scheint. Verheiratet in zweiter Ehe, plötzlich Mutter von zwei Stiefkindern, scheint sich Gemma genauso zu langweilen wie Martin. Und als die junge Frau – ganz wie ihr literarisches Pendant – dann auch noch einen Flirt mit dem jungen Hervé beginnt, meint Martin, eingreifen zu müssen. Denn schließlich soll Gemma nicht wie Emma enden und ihr Heil im Selbstmord suchen.

Anne Fontaines Film basiert auf der Graphic Novel der britischen Cartoonistin und Autorin Posy Simmonds.

Deutschlandradio Kultur meint: „Aus diesem Spiel mit Fiktion und Realität hat Fontaine eine stimmungsvolle Tragikomödie entwickelt.“

WDR online hält fest: „Die französische Komödie von Anne Fontaine (Coco Chanel) überzeugt durch intelligenten Witz und beiläufig agierende Darsteller. Komische Situationen wechseln sich immer wieder mit tiefer Verzweiflung Martins ab. Leichte Sommerkomödie mit Charme.“

Cinema online fasst zusammen: „Anne Fontaine […] legt mit „Gemma Bovery“ eine reizvolle literarische Spielerei vor, die ganz vom natürlichen Charme der in luftigen Sommerkleidern auftretenden Gemma Arterton lebt. Der Humor ist etwas boulevardesk, doch die malerische Atmosphäre der Normandie ist selten schöner einge­fangen worden. Ein Liebesfilm, mal etwas anders.

Kino zum Film: hier

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