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Neu im Kino: „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“. Ein Porträt des Choreographen Martin SchläpferMenschen rund um den Globus bewundern seine Tanzkunst und seine Choreographien: Martin Schläpfer, 1959 in Altstätten in der Schweiz geboren, gehört derzeit zu den begehrtesten Choreographen der Welt. Seine künstlerische Heimat hat er seit der Spielzeit 2009/2010 an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg.

Was die Besonderheit dieses Künstlers ausmacht, versucht die Dokumentarfilmerin Annette von Wangenheim zu ergründen. Vier Jahre lange begleitete sie Martin Schläpfer beim Training, bei den Proben, beim Tanz auf der Bühne, aber auch an seinem Rückzugsort im Tessin. Sie sprach mit Weggefährten und Kollegen und schaute ihm über die Schulter, wie er die Stücke „Deep Field“ und „Alltag“ erarbeitet. Letzteres ein Werk seines Freundes, dem niederländischen Choreographen Hans van Manen, für das Schläpfer mit über 50 noch einmal auf die Bühne ging.

SWR online lobt. „In Zeiten, in denen das Fernsehen den Tanz nahezu abgeschafft hat und das Kino ihm höchstens einmal eine Liveübertragung widmet, setzt dieser Film mit langsamen ausgeruhten Bildern und Schnitten und mit einem sehr persönlich daherkommenden Martin Schläpfer ein Statement für die Tanzkunst.“

Die Badische Zeitung ebenso: „Annette von Wangenheims nicht eine Sekunde langweilige Dokumentation setzt die künstlerische Arbeit und das außerkünstlerische Tun – von Privatleben zu sprechen, wäre unangemessen – des Choreographen in die Waage. […] Und was für ein Glück für alle, die Martin Schläpfers Arbeiten nicht regelmäßig live sehen können, dass es wenigstens diesen Film gibt: eine behutsame Liebeserklärung an einen großen Künstler.“

WDR 5 hält fest: „Der Kompaniechef Schläpfer zählt derzeit zweifellos zu den wichtigsten Choreografen in Deutschland. Er wird in der Ballettwelt überall verehrt, nicht nur als herausragender Künstler, sondern auch als Chef, Mensch und Kollege.“

3sat ebenso: „Mit dem Namen Martin Schläpfer ist Choreografie vom Feinsten verbunden.“

 

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