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Juli 1979. An der bretonischen Küste, in Saint-Malo, kommen fünf Geschwister nebst Ehepartner und Kindern zusammen, um den Geburtstag der Mutter zu feiern. Im Radio dudeln Hits wie „Born to be alive“, am Abend wird das amerikanische „Skylab“-Weltraumlabor auf die Erde zurückstürzen und verglühen, Mitterand steht kurz vor der Machtübernahme und der Algerienkonflikt beschäftigt die Gemüter. Der DJ der Party wird die kleine Gesellschaft über Nacht vom Disco- ins Punkzeitalter führen.

Erzählt aus der Perspektive der 11jährigen Albertine, zeichnet Regisseurin July Delpy, selbst seit Jahren erfolgreiche Schauspielerin mit achtbaren Regieerfolgen, sowohl das Bild der Heranwachsenden als auch ein Porträt vom Frankreich der siebziger Jahre, inspiriert von eigenen Erinnerungen.

Der Deutschlandfunk positiv: „Die Form dieses klugen, sehr gelungenen Unterhaltungsfilms ist grundsätzlich die einer heiteren Sommerkomödie, wie sie sie nur die Franzosen zustande bringen, aber eben mit kleinen Rissen, durch die sich ernsthaftere und mitunter bittere Töne einschleichen. […] Und so ist „Familientreffen mit Hindernissen“ insgesamt eine wunderschöne Sommerkomödie geworden.“

Cinema online fasst zusammen: „Julie Delpy wirft in dieser frivolen Sommerkomödie einen entlarvenden Blick auf die welt der Erwachsenen, die aus der Sicht eines elfjährigen Mädchens doch reichlich seltsam erscheint.“

 

Kino zum Film: hier