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Neu im Kino: „Egon Schiele – Tod und Mädchen“Wien 1918. Es sind die letzten Tage des Ersten Weltkriegs. Egon Schiele, erst 28 Jahre alt, kämpft mit der Spanischen Grippe, die Österreichs Hauptstadt heimgesucht hat. Er ringt mit dem Tod – und der Film lässt sein Leben Revue passieren. Mit 16 fängt der aufstrebende Künstler sein Studium an der Wiener Akademie an. Schon bald beginnt er mit seinen provokanten Aktbildern, für die zunächst nur seine Schwester Gertrude Modell steht. Doch obwohl die Bilder immer wieder Skandale auslösen, ist Egon Schiele erfolgreich und weitere Frauen folgen: Seine große Liebe Wally, seine Frau und deren Schwester.

Die Südwest Presse fasst zusammen: „Das romantische Biopic widmet sich vor allem dem Privatleben des bedeutenden Künstlers, das sich durch viel Erotik, Leidenschaft und Eifersucht auszeichnet.“

Das rbb Kulturradio meint: „All diese starken, sinnlichen und freizügigen Frauen setzt der Film flirrend und luftig in Szene und erzählt doch zugleich auch vom schmerzlichen Preis des Lebens mit einem getriebenen, egomanischen Künstler, der seine Arbeit über alles setzte.“

Die Berliner Morgenpost ist hingegen kritischer: „Man rauscht durch die Schiele-Jahre und doch bleibt der Film flach, weil der wahre Bilderrausch sich nicht einstellen will. Zeitgenossen haben Egon Schiele als zuvorkommend und zurückhaltend beschrieben, doch seine Porträts schauen einen bis heute direkt und unbeirrt an. Woraus speist sich dieser innere bildstarke Monsun? Jugend, behauptet der Film. Das reicht als Antwort nicht aus.“

Cinema online hält fest: „Spannendes Zeitporträt, das vor allem durch seine aufregenden Darsteller besticht.“

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