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Weil sie ein Fehltritt der Mutter ist, soll die sechzehnjährige Suzanne ihr Leben hinter Klostermauern verbringen. Widerstand scheint zwecklos, doch Suzanne gibt nicht auf, wehrt sich gegen das ihr aufoktroyierte Schicksal, weigert sich, das Nonnengelübde abzugeben. Durch Schikanen versucht die Oberin, Suzannes Widerstand  zu brechen. Diese wiederum beruft sich auf Gott und wird darauf beschuldigt, vom Satan besessen zu sein. Als es ihr gelingt, in ein anderes Kloster versetzt zu werden, gelangt sie vom Regen in die Traufe.

Denis Diderots (1713-1784) Briefroman über den Kampf nach einem selbstbestimmten Leben erschien erst 1796 posthum und war nicht unumstritten. Es gilt als eines seiner meistgelesenen und -verfilmten Werke.

Der Deutschlandfunk positiv: „Ganz bei seiner Hauptfigur, […] gelingt Niclaux ein zeitloses Drama über das Recht auf Selbstbestimmung und die freie Entfaltung der Persönlichkeit. Trotz der bewegenden Geschichte ist „Die Nonne“ ein wohltuend unsentimentaler Film, der mit Martina Gedeck und Isabelle Huppert bis in die Nebenrollen glänzend besetzt ist. Empfehlenswert.“

Cinema online fasst zusammen: „Die erstaunlich unsentimentale Erzählweise und die Anmut der 24-jährigen Pauline Étienne verleihen den kargen Bildern eine stille Kraft, die lange nachhallt.“

Die Nonne

Kino zum Film: hier