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Sita lebt in Berlin, schaukelt ihr Leben zwischen Studium und Job, ist lebenslustig. Als ihr geliebter Großvater 95 Jahre alt wird, fährt sie zum Familienfest nach Wien, wo auch ihr Vater (August Zirner) mit seiner zweiten Ehefrau lebt. Dort fällt Sita ein altes Foto in die Hände, das ihren Großvater in SS-Uniform zeigt. Sie beginnt, Fragen zu stellen: Hat sich die Familie schuldig gemacht? Was verschweigt sie ihr? Ihre Suche führt Sita über Warschau auch nach Siebenbürgen in Rumänien, wo die Ursprünge ihrer Familie liegen. Immer tiefer taucht Sita in die Abgründe der Vergangenheit ein. Schließlich ist es ihr Onkel Paul (Winfried Glatzeder), ein Schriftsteller, der die entscheidenden Puzzleteile liefert: Für eine Buchrecherche interviewte er einst den Großvater und machte Videoaufzeichnungen, die Licht ins Dunkle bringen.

Deutschlandradio Kultur fasst zusammen: „“Die Lebenden“ ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, aber zugleich auch ein Roadmovie. Ein Werk über Heimat, Wurzeln und Selbstfindung und über die Schwierigkeiten, nach einer Zeit des Schweigens und Verdrängens einen familiären Neuanfang zu finden.“

Cinema online konstatiert: „Während Sita (Anna Fischer), Germanistikstudentin mit einem Loch im Herzen, immer tiefer in die NS-Geschichte ihres Großvaters eintaucht, verliert sich Barbara Alberts Film in Nebenschauplätzen. Sitas Beziehung zu einem jungen Israeli, das Schicksal rumänischer Flüchtlinge, Hausbesetzer in Warschau – das ist dann doch zu viel des Guten.“

Die Lebenden

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