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Hudiksvall ist eine kleine Stadt ungefähr in der Mitte von Schweden. Das Leben der Gemeinschaft von geistig Behinderten im Tageszentrum „Paradies“ verläuft friedlich und geregelt. Ihre Betreuer üben mit ihnen täglich, Schleifen zu binden. Bis zu dem Tag, an dem der arbeitslose Schauspieler Alex zu ihnen stößt. Statt stupide, motorische Übungen zu machen, entdeckt er das musikalische und schauspielerische Talent seiner Schützlinge und beginnt, mit ihnen Theaterstücke einzustudieren.  

Der Film der schwedischen Regisseurin Lena Koppel basiert auf der wahren Geschichte des Betreuers Pär Johansson, der 1996 in Hudiksvall mit geistig Behinderten das Glada-Hudik-Theater gegründet hat.

Zeit online kritisch positiv: „Die Stärke des Films sind die geistig behinderten Darsteller, die ihre Figuren souverän von der Stigmatisierung befreien und zu eigenen, originellen Charakteren ausbauen. […] Ein wenig mehr Experimentierfreudigkeit hätte man der Filmemacherin gewünscht. Eine ungelenkere Erzählweise, mehr Ecken, hätten dieser ungewöhnlichen Geschichte gut getan. […] Die getrennten Welten von Behinderten und Nicht-Behinderten rückt sie dennoch ein wenig näher aneinander.“

Süddeutsche online konstatiert: „Talente blühen auf, Charaktere verwandeln sich märchenhaft und verlieren doch nie die Bodenhaftung. Selbst inszenatorische Holprigkeiten haben Charme in Lena Koppels Regiedebüt. Publikumshit in Schweden.“

Cinema online fasst zusammen: „Schlicht und dennoch berührend: konventionelle Underdog-Komödie.“

Filmplakat “Die Kunst, sich die Schuhe zu binden”

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