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Vor 74 Jahren entstand der Disney-Klassiker „Der Zauberer von Oz“. Nun wagt sich „Spider-Man“-Regisseur Sam Raimi an die Geschichte des Kinderbuchautors L. Frank Baum aus dem Jahr 1900 und erzählt die Geschichte vor der Geschichte. Gerät im Film von 1939 die kleine Dorothy ins Zauberland und muss sich darin mit Hilfe fantastischer Helfer gegen den bösen Zauberer behaupten, widmet sich Raimi letzterem: Durch einen Wirbelsturm gerät der Zirkusmagier Oscar Diggs viele Jahre zuvor ins Zauberland Oz und wird dort nach dem Tod des Königs in die Intrigen der schönen Hexen Theodora, Evanora und Glinda hineingezogen.

Sam Raimi orientiert sich bei der Ausstattung stark an dem Original, lässt Kulissen, Kostüme und Illusionen zeichnen, statt am Computer entstehen zu lassen, beginnt in schwarz-weiß und lässt das Geschehen in Farbe übergehen und ergänzt seine Neuversion durch 3D-Effekte sowie Schockmomente.

FAZ net lobt: „Aber was er daraus gemacht hat, ist so erwachsen, wie man es sich bei einem Disney-Blockbuster wohl überhaupt erlauben kann. Erwachsen in dem Sinne, dass er größten Respekt gegenüber dem älteren Film walten lässt.[…9 Was wirklich überrascht und Hochachtung abnötigt, ist Raimis Konsequenz, die Ausstattung aus dem Original zu imitieren. So wird Raimis Film, […], zur magischen Hommage.“

Welt online kritisch: „Durch malerische 3D-Kulissen und knallbunte Farben wird das Publikum zudem förmlich in die magische Welt hineingezogen. Das lädt zum Träumen ein. Inhaltlich schafft es „Die fantastische Welt von Oz“ allerdings nicht, den Zauber des Originals zu entfalten. Raimi setzt in seinem Werk schlichtweg viel zu sehr auf optische Effekte“

Spiegel online negativ: „Doch der kommt nicht: „Die fantastische Welt von Oz“ ist als Film ein großes Missverständnis. Er verwechselt Vorstellungskraft mit schamloser Plünderung kultureller Mythen und stellt sich Eskapismus als Einbahnstraße vor.“

Cinema online fasst zusammen: „Kunterbunte 3D-Adaption eines Kinderbuchklassikers, die eindrucksvoll beweist, dass auch Kitsch bezaubernd sein kann.“

Filmplakat “Die fantastische Welt von Oz”

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