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Neu im Kino „Die Entdeckung der Unendlichkeit“Es gab eine Zeit, als Stephen Hawking noch jung und gesund war. Nicht von der unheilbaren Nervenkrankheit ALS betroffen, die ihn an einen Rollstuhl fesselt, den er mit den Augen steuert und verbunden mit einem Sprachcomputer, der seine Worte sichtbar macht.

Der junge Hawking studierte in den sechziger Jahren in Cambridge, wo er auf einer Party Jane Wilde kennenlernt. Es wird eine große Liebe, die die fürchterliche Diagnose, die Stephen Hawking im Alter von 21 Jahren noch maximal zwei Jahre Lebenszeit einräumt, übersteht. Doch sie übersteht nicht das Überleben Hawkings, der – damals inzwischen über 50 Jahre alt – der Krankheit immer noch trotzte. Nach 25 Jahren Ehe lassen sich Jane Wilde und Stephen Hawking 1990 scheiden.

Der Deutschlandfunk meint: „Eigentlich ist es ein idealisierender Film über die Frau an seiner Seite, was nicht verwundert, da er ja auch auf deren Biografie basiert. Und so sind neben der emotionalen Fallhöhe des tapferen Kampfes mit einer unheilbaren Krankheit vor allem Details interessant wie zum Beispiel die Entstehung seines weltberühmten Sprachcomputers DECtalk DTC01.“

Deutschlandradio Kultur konstatiert: „Wir nehmen Teil an den Spannungen zwischen dem Paar – darin liegt die Stärke des Filmes.“

Das Handelsblatt hält fest: „Nichts kann mehr festgehalten werden, es zählt nur noch der Moment. Das alles wirkt nie kitschig, und ist deshalb immer bewegend..“

Cinema online fasst zusammen: „Ex-Burberry-Model Eddie Redmayne bietet in der Rolle des Stephen Hawking eine erstklassige Leistung. Vor allem gegen Ende gibt es Szenen, die emotional schwer erträglich sind, aber nie in vordergründigen Kitsch abgleiten. Was bleibt, ist das große Drama eines Mannes, der das Universum studiert, aber lebendig begraben ist im eigenen Körper.“

Kino zum Film: hier

 

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