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Neu im Kino: Die Dokumentation „Free Speech, Fear Free“Derzeit sind Dokumentationen im Kino wieder sehr beliebt. Vielleicht liegt es an dem Phänomen der Fake News, vielleicht an den vielen Problemen auf dieser Welt, dass der Wunsch, Klarheit und verlässliche Informationen zu bekommen, so groß ist.

Gerade lief aus dem Bereich der schönen Künste „Ganz große Oper“ in den Kinos an, beschäftigt sich Tarquin Ramsay in „Free Speech, Fear Free“ mit der Redefreiheit. So sitzt er Julian Assange, Wikeleaks-Gründer und Exilant in der Botschaft von Ecuador in Großbritannien, gegenüber, er spricht mit dem Schauspieler Jude Law, der sich mit der Theatergruppe Freies Theater Belarus gegen das Regime von Alexander Lukaschenko in Weißrussland stemmt oder begleitet einen Hacker, der darüber grübelt, welche Worte in einer E-Mail durch das Überwachungssystem rutschen.

Der Brite Tarquin Ramsay begann bereits mit 15 Jahren sich mit der Frage zu beschäftigen, ob eine Gesellschaft ohne Meinungsfreiheit existieren kann. Nun, fünf Jahre später, ist daraus dieser abendfüllende Kinofilm geworden.

TV Spielfilm fasst zusammen: „Tarquin Ramsay legt mit seinem ersten Dokumentarfilm ein wildes, lautes, manchmal ein wenig zu polemisches Plädoyer für die Redefreiheit vor. Angesichts seines jungen Alters ist das entschuldbar. Im Kern trägt „Free Spech“ ein wichtiges Thema, dessen Umsetzung ist allerdings deutlich ausbaufähig.“

Filmdienst meint: „Die Dokumentation trägt zwar nur wenig Neues oder Substanzielles zum Thema bei, erschließt sich aber durchaus seinem jungen, eher wenig informierten Zielpublikum.“

Die Volksbühne in Berlin hingegen lobt: „Dieser Film führt beispielhaft vor, wieviel Komplexität sich hinter den sogenannten einfachen Fragen verbergen.“

 

 

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