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Neu im Kino: „Der seidene Faden“ mit Daniel Day-Lewis in seiner letzten RolleLondon 1955. Der pedantische Modeschöpfer Reynolds Woodcock stattet die High Society und Adelshäuser mit seinen exklusiven Entwürfen aus. Er selbst kann keinerlei Störung seines geregelten Alltags vertragen, die kleinsten Geräusche bringen ihn bereits aus der Ruhe. Während Woodcock seiner kreativen Eigenheit und der einen oder anderen Affäre nachgeht, kümmerst sich seine Schwester Cyril um das Geschäftliche und die Routine des Tages. Bis Woodcock eines Tages Alma kennenlernt, eine Kellnerin, die unter ihrer schmalen Figur leidet. Der Modeschöpfer hingegen findet sie perfekt. Bald geht die junge Frau im Haus des Designers ein und aus, wird seine Geliebte. Dabei ist sie nicht gewillt, sich den Launen des Exzentrikers hinzugeben und stellt ihn vor die Herausforderung, eine starke Persönlichkeit an seiner Seite zu akzeptieren.

Regisseur Paul Thomas Anderson drehte seinen Film mit Daniel Day-Lewis in der Hauptrolle, der im Juni 2017 angekündigt hat, nach diesem Film nicht mehr als Schauspieler arbeiten zu wollen.

Zeit online enttäuscht: „Brillant und komisch wird dieser Film aber, weil er die Täuschung liebevoll pflegt und nie rechthaberisch zu zertrümmern versucht. Man kann, wenn man über gute Fähigkeiten zur Verdrängung verfügt, Der seidene Faden als traumhaften Mode- und Liebesfilm ansehen.“

Spiegel online hingegen ist begeistert: „Ist „Der seidene Faden“ der letzte Film mit Daniel Day-Lewis? Wenn ja, könnte sich die Schauspiellegende kaum ein besseres Finale ausgesucht haben als diesen köstlichen Beziehungsfilm.“

MDR online meint: „“Der Seidene Faden“ ist im Kern ein Film über eine spezielle Arbeits-Liebes-Beziehung. Er ist perfekt arrangiert und musikalisch orchestriert, besticht durch intelligente, gewitzte Dialoge und ist nicht zuletzt ein sensibler Genregrenzgänger.“

Der Tagesspiegel hält fest: „„Der seidene Faden“ ist so faszinierend feinnervig und genau beobachtet, dass man die Perfidie der Inszenierung mitunter vergisst.“

Cinema online lobt: „Nach dem Vorbild von klassischen Me­lodramen wie Hitchcocks „Rebecca“ hat Anderson einen betörenden Liebesfilm von zeitloser Eleganz erschaffen. […] „Der seidene Faden“ ist ein überwältigendes Beispiel für die Kunst des Filmemachens. Er ist wie ein perfektes Schnittmuster.

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