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Kurz vor der Finanzkrise. Eine Bank entlässt reihenweise ihre Mitarbeiter. Die übrig gebliebenen, versuchen zu retten, was zu retten ist. Dem Nachwuchsfinanzier Peter Sullivan wird von seinem gefeuerten Vorgesetzten im letzten Moment ein USB-Stick mit brisanten Daten in die Hand gedrückt: Die Bank steht aufgrund fauler Immobiliengeschäfte vor dem Ruin. In aller Eile werden die Führungskräfte zusammengetrommelt, um eine Strategie für das weitere Vorgehen zu entwickeln.

Cinema online positiv: „J. C. Chandor entwirft in seinem Spielfilmdebüt das beklemmende Psychogramm einer geschlossenen Gesellschaft, in der Macht und Gier zum Maßstab aller Dinge geworden sind. […] Ein ebenso fesselnder wie erschütternder Blick hinter die Kulissen der Wall Street.“

Zeit online eher verhalten: „Als „ultimativer Krisenfilm“ wurde „Der große Crash“ auf der Berlinale angekündigt. Der Finanzthriller, der jetzt ins Kino kommt, ist genau das – mehr aber auch nicht. […]Dass Margin Call zu einem Kassenschlager wird, ist unwahrscheinlich: Dafür setzt er zu viel Wissen über die Finanzmärkte und die Wirtschaftskrise voraus.“

FAZ net lobt: „Chandor arbeitet mit hochklassigen Darstellern. Neben Spacey und Tucci spielen Paul Bettany, Jeromy Irons […], Zachary Quinto, Simon Baker und Demi Moore, und sie spielen zusammen wie ein Profiteam, in dem jeder seinen Platz kennt und Hierarchien nicht in Frage gestellt werden. Wir erleben also den Zusammenbruch einer Bank, die eigentlich prima funktioniert. Bis etwas schiefgeht. Im „großen Crash“ sehen wir, was es war.“

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