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Als kleiner Junge musste er mit ansehen, wie ein weißer Plantagenbesitzer seinen Vater ermordete: der kleine Sklavenjunge Cecil lernte danach, sich unsichtbar zu machen. Als Diener einfach da zu sein, ohne bemerkt zu werden. Ihm gelingt es schließlich, aus dem Süden der USA in den Norden zu fliehen und nicht nur genug Geld zu verdienen, um eine Familie zu gründen und ein Haus zu kaufen, sondern im Laufe der Jahre auch eine Karriere als Diener zu machen. Zuletzt als Chefbutler im Weißen Haus, erlebte er neben acht Präsidenten auch, wie seine Familie am Freiheitskampf von Martin Luther King und dem Vietnamkrieg zu zerbrechen droht.

Die Geschichte von Cecil Gaines basiert auf der Lebensgeschichte von Eugene Allen, der 30 Jahre lang im Haushalt amerikanischer Präsidenten seinen Dienst verrichtete.

Zeit online resümiert: „The Butler ist nicht die Geschichte, sondern eine Geschichte, eine gute zudem. Das vor allem ist es, was im Spielfilm zählt.“

3sat über den Hauptdarsteller: „Forest Whitaker brilliert in „The Butler““

Spiegel online eher negativ: „Mit zunehmender Laufzeit wird die fehlende Haltung des Films zur repräsentativen Demokratie und zum politisch handelnden Subjekt überdeutlich.“

Cinema online fasst zusammen: „Wo sich andere Regisseure gern verzetteln, schafft Lee Daniels virtuos den Spagat zwischen den verschiedenen Genres: Ob Männerschicksal, Vater-und-Sohn-Konflikt, Lovestory, Familien-, Polit- oder Historiendrama, alle Aspekte des Films greifen perfekt ineinander und treiben die Handlung voran.

Kino zum Film: hier