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Neu im Kino: „Der Bunker“Ein Wald, ein einsamer, unterirdischer Bunker und ein sonderbares Ehepaar, das seinen seltsam erwachsen wirkenden, achtjährigen Sohn zu Hause unterrichtet. Hier mietet sich ein Student ein, um ungestört an seinen wissenschaftlichen Studien arbeiten zu können. Der Ort scheint perfekt für den jungen Mann. Als das Ehepaar ihn bittet, ihrem Sohn (gespielt vom 30-jährigen Daniel Fripan) Nachhilfeunterricht zu geben, damit dieser eine umfassend gebildete Persönlichkeit wird, die einmal US-Präsident werden soll, entwickelt der Student eine besondere Beziehung zu dem Jungen. Gleichzeitig häufen sich die merkwürdigen Vorkommnisse in der fensterlosen Behausung. Immer stärker eingewickelt in ein fragwürdiges familiäres Beziehungsgeflecht, wagen der Student und sein Schüler den Aufstand gegen die Ansprüche der Eltern.

„Der Bunker“ ist der erste Langfilm des griechisch-deutschen Regisseurs Nikias Chryssos. Er hatte seine Premiere bei der Berlinale 2015.

Spiegel online meint: „Als hätte David Lynch ein Drehbuch von Helge Schneider verfilmt, so fühlt sich Nikias Chryssos‘ Groteske „Der Bunker“(Perspektive Deutsches Kino) an. […] ein stilsicheres, düster-absurdes Kammerspiel.“

Deutschlandradio Kultur ebenso: „Es ist ein stilistisch völlig ungewöhnlicher Film geworden, ein Unikat im deutschen Gegenwartskino. David Lynch, Luis Bunuel, Franz Kafka kommen einem als künstlerische Bezugspunkte in den Sinn. […]Eine philosophische Groteske und ein subtiler Schauerschocker. Nikias Chryssos zeigt, dass gerade jenseits der Filmförderungen unangepasstes, extremes Kino möglich ist.“

Cinema online fasst zusammen: „Ein schaurig-skurriles Kammerspiel, das die Themen Bildung und Beziehung auf düstere Weise beleuchtet.“

 

 

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