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Neu im Kino: „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“Als ihr Kind stirbt, bricht für Eleanor eine Welt zusammen. Nach einem Selbstmordversuch zieht sie zu ihren Eltern (William Hurt, Isabelle Huppert) und der allein erziehenden Schwester. Nur schwerlich wagt Eleanor irgendwann wieder ein paar Schritte hinaus in die Welt. Sie möchte ihr Leben grundlegend ändern, geht wieder aufs College, wo eine eigeninnige Dozentin ihr beisteht. Ihrem Mann Connor gelingt es kaum, Kontakt zu ihr aufzunehmen. Auch ihm bleibt schließlich nur, sich den wenigen Menschen zuzuwenden, die ihm noch bleiben: Freund Stu, mit dem er eher erfolglos ein kleines Lokals betreibt und ein ihm fremd gewordener Vater.

Regisseur Ned Benson drehte die Geschichte zunächst in zwei Fassungen: Einmal aus der weiblichen und einmal aus der männlichen Perspektive, die beim Filmfestival in Toronto unter dem Titel „Him“ bzw. „Her“ liefen. Erst anschließend vereinte er die beiden Sichtweisen in einem Film – „Them“ – und zeigte ihn in Cannes. Es ist diese Fassung, die nun unter dem Titel „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“ in den Kinos läuft.

Süddeutsche online meint: „Das ist Bensons größte Stärke: dass er viel Gespür dafür hat zu zeigen, wie Menschen etwas nicht aussprechen, zwischen den Zeilen kommunizieren, mit Worten schweigen, den anderen erahnen und erfühlen – oder eben daran scheitern.“

Der Deutschlandfunk konstatiert: „Getragen wird der Film aber von den überzeugenden Hauptdarstellern James McAvoy und Jessica Chastain, die noch nie so zerbrechlich wirkte, wie hier. Mit ihrer Hilfe bleibt dieser stilistisch radikale, inhaltlich etwas zu brave Liebes-Melo-Thriller bis zum Ende mitreißend.“

Spiegel online lobt: „Eine berührende Geschichte über Verlust und Nähe mit wunderbaren Schauspielern: „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“ ist einer der schönsten Filme des Jahres über die Liebe.“

Cinema online fasst zusammen: „Ehrlicher, trauriger und berührender kann Kino kaum sein.“

Kino zum Film: hier

 

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