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Neu im Kino: „Das unbekannte Mädchen“ von Jean-Pierre und Luc DardenneAls Jenny vertretungsweise in einer kleinen Arztpraxis den Dienst übernimmt, entschließt sie sich, abends nach Ende der Sprechstunde auf das Klingeln an der Tür nicht mehr zu reagieren. Am nächsten Tag erfährt sie, dass ganz in der Nähe eine Frau tot aufgefunden wurde, und zwar jene, die zuvor Hilfe bei ihr gesucht hatte. Jenny fühlt sich schuldig am Tod der Afrikanerin und begibt sich auf die Suche nach ihren Mördern.

Die Frankfurter Neue Presse lobt: „Wie schon zuletzt in „Zwei Tage, eine Nacht“ beweisen sich die Dardennes erneut als Meister der sozialen Nahaufnahme. […]  Mit großer schauspielerischer Integrität verkörpert Adèle Haenel diese junge Ärztin, die aus ernster Betroffenheit heraus gegen das Verschwinden der Verstorbenen in der Anonymität ankämpft. Sehenswert.“

Die Abendzeitung aus München ebenso: „Man fiebert, fühlt, denkt mit und schaut auch genau dahin, wo es nicht mehr nur nett ist. So können Filme eine echte, spannende Erweiterung unserer Lebenseinsichten und Erfahrung schaffen, ohne dröge pädagogisch oder gewollt aufklärerisch zu sein.“

Der MDR positiv: „Auch in ihrem zehnten Film erweisen sich die belgischen Regie-Brüder Dardenne wieder als Meister der genauen Beobachtung, die gerade in scheinbar ganz unspektakulären Geschichten eine tiefe menschliche und soziale Wahrheit entdecken.“

Cinema online fasst zusammen: „Für die belgischen Regiebrüder Jean-Pierre und Luc Dardenne […]  war das Kino schon immer ein Ort der sozialen Verantwortung und des moralischen Handelns. Sie erzählen mit sparsamen Mitteln, doch im Gegensatz zu den aufwühlenden Sozialdramen eines Ken Loach („Ich, Daniel Blake“) ist ihr Blick nüchtern und unsentimental.“

 

 

 

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Neu im Kino: „Das unbekannte Mädchen“ von Jean-Pierre und Luc Dardenne, 5.0 out of 5 based on 1 rating