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Neu im Kino: „Das Talent des Genesis Potini“Der Maori Genesis Potini ist ein Meister des Schach. Doch aufgrund einer bipolaren Störung lebt er immer wieder in psychiatrischen Anstalten. Nach Meinung der Ärzte ist der sanfte Hüne nicht in der Lage, alleine für sich zu sorgen. So soll er, als er entlassen wird und ein normales Leben aufnehmen darf,  dies ausgerechnet bei seinem kriminellen Bruder Ariki tun, Mitglied einer Bikergang. Als Genesis im Umfeld seines Bruders auf Maori-Jugendliche trifft, die, aus armen Verhältnissen stammend, mit sich nichts anzufangen wissen, reift in ihm ein Plan: Er will die Kinder zu der Schachmeisterschaft nach Auckland führen. Die Jugendlichen sind begeistert, unter ihnen auch Mana, Arikis Sohn, ein sanfter Junge, den der Vater allerdings lieber für das harte Gang-Leben fit machen möchte.

Die Geschichte von Regisseur James Napier Robertson beruht auf einer wahren Begebenheit. Genesis Potini starb 2011 im Alter von 48 Jahren an einem Herzinfarkt.

SWR online begeistert: „Cliff Curtis spielt mit Genesis Potini die Rolle seines Lebens. […] Die Handlung hält sich an bewährte Muster des Genres „Verlierer tun sich gegen alle Widerstände zu verschworener Gemeinschaft zusammen“. Trotzdem ist der Film kein reines Wohlfühlkino. Zu groß sind die gesellschaftlichen Missstände.“

rbb Kulturradio hält fest: „Unsentimental aber mitreißend.“

Cinema online lobt: „Dass in jedem Moment etwas ganz Unvorhergesehenes passieren könn­te, bestimmt das Gefühl, mit dem man die Handlung verfolgt. „Das Talent des Genesis Potini“ ist ein Film von so un­erwarteter Schönheit, dass man ihn nie wieder vergisst.“

 

 

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