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Eigentlich passiert in dem Film nichts Besonderes. Oder besonders Aufregendes. Ein Samstagmorgen im Frühling und eine Familie in Berlin, Vater, Mutter, drei Kinder, eine Katze, ein Hund, die in ihrer Wohnung verschiedenen Tätigkeiten nachgehen. Hier läuft die Waschmaschine, dort klappert was, hinten fällt irgendetwas herunter. Lauter kleine Merkwürdigkeiten, zwischen denen sich die Familienmitglieder bewegen. Die Gespräche kreisen um Haustiere, Hausarbeiten, Krankheiten, um vieles, was alltäglich ist. Freunde, Nachbarn, die Großmutter kommen zu Besuch und gehen wieder.

Die Filmemacher, das Schweizerische Zwillingspaar Ramon und Silvan Zürcher, sind Absolventen der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, die 1966 gegründet wurde und bekannt ist für die eigenwillige, weniger auf Kommerz als auf Kunst  ausgerichtete Studienausrichtung.

Der Deutschlandfunk begeistert: „“Das merkwürdige Kätzchen“ von Berliner Filmstudenten ist ein Werk über die Poesie der Dinge und die Schönheit des Alltäglichen. Eine Komödie der feinen Unterschiede und kleinen Gesten. Und damit das erste Filmwunder des Kinojahres 2014.“

Welt online ebenso: „Der Kinofilm „Das merkwürdige Kätzchen“ verwandelt Dinge, Menschen und Räume in eine zauberhafte Choreografie des alltäglichen Umeinanderseins.“

Zeit online lobt: „Es ist nicht leicht, den poetischen Zauber, die Lebendigkeit, die Wärme und den Humor des Films zu schildern. […] Den Psychotragödien des entgleisten Familientreffens setzt er den Minimalismus des verrutschten Alltagskosmos entgegen. Und der antiken Wucht das zart Unheimliche.“

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