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Anne sitzt an ihrem Schreibtisch und arbeitet an der Reportage über zwei junge Polinnen, die ihren Lebensunterhalt mit Prostitution verdienen. Die Journalistin durchlebt das Interview neu, sieht die freimütig erzählten Szenen, die Freier, deren sexuellen Wünsche und die Gedanken und Gefühle der beiden jungen Frauen vor sich. Nach und nach verschwimmt das Gehörte und Dokumentierte mit den eigenen Wünschen. Anne beginnt, ihr hausfrauliches Leben mit Mann und Sohn in Frage zu stellen, eigene Fantasien und Sehnsüchte zu entwickeln und körperliche Bedürfnisse zu entdecken.

FAZ net lobt die schauspielerische Leistung von Juliette Binoche: „Aus der mageren Skizze, die der Film ihr hinwirft, macht sie eine große Studie über bürgerliche Sehnsucht und Einsamkeit.“

Deutschlandradio Kultur lobt. „Und so ist „Das bessere Leben“ kein Lehrstück über eine kapitalistische Gesellschaft, die nur die Schwächeren der Gesellschaft ausbeutet und prostituiert, sondern eine intelligente Reflexion über Käuflichkeit, Träume, Lebenslust, Luxus, Verklemmtheit, Sex und Sinnlichkeit.“

Cinema online ebenfalls positiv: „“Das bessere Leben“ ist ein Film, der dazu anregt, den eigenen Bedürfnissen und dem eigenen Verlangen nachzuspüren. Ein Film, dessen Offenheit und Verletzlichkeit beeindruckt, der nicht moralisiert, der Fragen stellt, ohne nach Antworten zu suchen.“

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