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Als der Dokumentarfilmer Marcus Vetter „Herz von Jenin“ drehte, entdeckte er es: Das größte Kino im Westjordanland, das seit Jahren geschlossen war. Er beschloss, es wiederzueröffnen. Die Geschichte dieser kulturellen Odyssee zwischen den Fronten mit allen Schwierigkeiten, die ein solches Friedensprojekt mit sich bringt, erzählt sein Film „Cinema Jenin“.

Süddeutsche online positiv: „So leuchtet an einem Ort, der seit Jahrzehnten vom Krieg geprägt ist, zusammen mit den Kinoprojektoren nun auch die Hoffnung auf. Sie sollte weit über Jenin hinausstrahlen.“

Welt online fasst zusammen: „Vetters Film ist so ehrlich, dass er die Jeniner ein paar Mal von ihrem Recht auf Widerstand reden lässt. Aber wäre er ganz ehrlich mit sich selbst, müsste er eingestehen, dass ohne eine Änderung des Seins auch das Bewusstsein kaum zu ändern ist.“

Zeit online konstatiert: „Auch wenn Cinema Jenin nach Wunsch des Regisseurs nicht als „aktivistisches Kino für die palästinensische Sache“ verstanden werden soll, so zeigt sein Film doch, dass in einer Stadt wie Dschenin das Etablieren eines Stückes Normalität, wie eben die eines Kinos, sehr wohl zu einem politischen Symbol wird.“

Cinema online fasst zusammen: „Ein Dokument der Hoffnung in einer Welt voller Hass und Gewalt.“

Kino zum Film: hier