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Pinkie Brown ist der jüngste in einer Gansterbande und skrupellos. Als der Kopf der Gang ermordet wird, ist er es, der Rache übt und den Mörder tötet. Doch die Tat hat eine Zeugin – die Kellnerin Rosie. Genauso alt wie Pinkie und ebenfalls katholisch, ist sie jedoch das Gegenteil von ihm: naiv, romantisch und loyal. Statt auch sie zu töten, zieht er sie auf seine Seite. Rosies Chefin hingegen, eine lebenslustige, weltliche Frau, durchschaut  Pinkies Pläne und erkennt die Gefahr, in der Rosie schwebt.

Die Geschichte basiert auf dem Roman „Am Abgrund des Lebens“ von Graham Green von 1938, wird von Regisseur Rowan Joffe jedoch in das Jahr 1964 verlegt, als die Rivalitäten zwischen Mods und Rockern begannen.

Zeit online zieht enttäuscht Bilanz: „Doch dieser Kontrast, in abgewandelter Form immer wieder ein Leitmotiv in Greenes faszinierenden Romanen, geht im Film nicht auf. Während Greene, selbst Katholik, die Krimihandlung für Kritik am Katholizismus und die eindrückliche Studie eines soziopathischen Charakters nutzte, dient Regie-Debütant Rowan Joffe das Gangstermilieu lediglich als schicke Kulisse für einen überstilisierten Genrefilm“

Auch cinema online kritisiert: „Leider setzt Joffes Regiedebüt so sehr auf Stil und Stimmung, dass die Story schon bald auf der Stelle tritt. Die einzelnen Handlungsfäden werden so lange in der Schwebe gehalten, bis der Zuschauer das Interesse an der Geschichte verliert.“

Weniger negativ süddeutsche online: „Um Erfüllung und Vollendung kreist diese Geschichte, um Kasteiung und Völlerei. Das katholische Trauma aus dem Roman dringt auch im Film immer wieder durch […]. Die Hölle als ein Showbusiness, ein Rummel, und gerade dort gilt: the show must go on.

Filmplakat Brighton Rock

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