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Neu im Kino: „Boy 7“Seine Erinnerungen sind weg. Sam weiß nichts mehr über sich, als er in einem U-Bahn-Tunnel erwacht – nicht einmal seinen Namen, geschweige denn, wie er überhaupt dorthin gekommen ist. Auch Lara kann sich an nichts erinnern, weiß aber immerhin, dass Sam in Verdacht steht, einen Mord begangen zu haben.

In Rückblenden erfährt der Zuschauer, was geschehen ist: Sam fälschte die Abiturnoten einer Mitschülerin, wurde erwischt und musste eine zweimonatige Resozialisierungsmaßnahme antreten. Doch bei diesem Programm geht es scheinbar um ganz andere Ziele, als die jungen Menschen auf den Pfad der Tugend zurückzuführen.

„Boy 7“ beruht auf dem gleichnamigen niederländischen Jugendroman von Mirjam Mous.

Cinema online fasst zusammen: „“Boy 7″ liefert jedenfalls genügend Gründe, dem deutschen Genrekino in Zukunft etwas mehr zu vertrauen. […]Raffiniert konstruierter Zukunftsthriller, der vertraute Genremotive gekonnt variiert.“

Zeit online gegenteilig: „Nach dem berauschenden Beginn klammert er sich an die Standards filmischen Erzählens für ein junges Publikum: schnelle Schnitte, Sequenzen, die in möglichst viele Kameraeinstellungen aufgelöst werden, cleaner Look, übertriebene Soundeffekte, ein alles kommentierender Score.“

Im stern heißt es: „Die besondere Stärke sind neben der Leichtigkeit, mit der die düstere Geschichte erzählt wird, die beiden Hauptdarsteller.“

 

 

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