GD Star Rating
loading...

„Blue Valentine“ erzählt vom Anfang und vom Ende einer Liebe. Dazwischen liegen sechs Jahre, die jedoch im Film eine untergeordnete Rolle spielen.

Cindy und Dean sind verheiratet und leben einen ganz normalen Familienalltag. Im Rückblick erfährt der Zuschauer, wie sich die beiden kennen gelernt haben, erfährt, dass Cindy Ärztin werden wollte, aber schließlich nur Krankenschwester wurde, weil sie ein Kind erwartete und statt des Kindsvaters Dean heiratete, der dem kleinen Mädchen fortan ein Vater war. Und der Kinobesucher erlebt, wie diese Beziehung zu Ende geht. Wie Dean immer noch keinen ordentlichen Job hat und Cindy ihre Träume aufgeben muss, erlebt, wie ein letzter Versuch, die Ehe zu retten, scheitert.

Derek Cianfrankes Drama lief erfolgreiech auf mehr als 30 Filmfestivals und erhielt neben vielen Auszeichnungen auch eine Oscarnominierung und zwei Golden Globe-Nominierungen für die Hauptdarsteller.

Zeit online positiv: „Wenn sich der Zuschauer selbst klar wird, warum die Ehe zerbricht, die in ihrem Entstehen große Probleme bewältigte, kann er sich der Zwangsläufigkeit kaum entziehen. Das macht Blue Valentine zu einem sehenswerten, aber auch sehr traurigen Film.“

FAZ net ebenso: „Kammerspiel des modernen Lebens: Derek Cianfrances „Blue Valentine“ ist ein bestürzender und beglückender Film über den Anfang und das Ende einer Liebe.“

Cinema online bemerkt: „Regisseur Derek Cianfrance erzeugt eine tiefe Intimität zwischen dem Paar. Häufig hat er die beiden improvisieren lassen und ihre spontanen Reaktionen eingefangen, was dem Ganzen fast schon einen dokumentarischen Charakter gibt.“

Süddeutsche online fasst zusammen: „“Blue Valentine“ verdankt seine Klasse gerade nicht einem einzigen brillanten Einfall, sondern vielen stimmigen Einzelheiten. Er ist klug geschrieben und raffiniert montiert, und Michelle Williams und Ryan Gosling blicken ihren Figuren vor allem bei deren Scheitern ehrlich ins Herz.“

 

Kino zum Film: hier