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Ginger Baker, 1939 in London geboren, gilt nicht nur als begnadeter Schlagzeuger, der seit Ender der fünfziger Jahre in immer wieder wechselnden Formationen spielte, sondern auch als Choleriker. Regisseur Jay Bulgur unternahm das Unterfangen, den Exzentriker in seiner Wahlheimat Südafrika zu besuchen, um ein Porträt von ihm zu drehen – und handelte sich eine blutige Nase ein, als Baker erfuhr, Bulgur wolle auch alte Weggefährten in die Dokumentation aufnehmen. Dennoch schaffte er es, dem Musiker tiefe Einblicke aus seinem wilden Leben zu entlocken.

Süddeutsche online lobt: „Dass „Beware Of Mr. Baker“ trotz all des im Kern voyeuristischen Materials, trotz aller Flüche, Wutausbrüche, bizarrer Schrulligkeiten und kaputter Nasenbeine am Ende eine so verblüffende Studie über die Balance zwischen Wahnsinn und Genie, Krankheit und Künstlertum geworden ist – das muss man dem Regiedebütanten als journalistischen Triumph anrechnen.“

Welt online hält fest: „Ginger Baker ist ein Musiker, auch wenn er kaum noch musiziert. Ein Schlagzeuger, der nicht nur spielt, sondern Gefühle und Geschichten trommelt, mit den Fäusten schlägt oder mit seinem Gehstock.“

RBB online positiv: „Bulger zeichnet sehr genau die Stationen, die Höhepunkte und Niederungen dieses Lebens nach. Die Leidensfähigkeit des Regisseurs ist dabei ebenso erstaunlich wie die Tatsache, dass dieser aufrichtige Film überhaupt zustande kam.“

Ginger Baker

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