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18 Jahre sind seit ihrer ersten Begegnung vergangen: In „Before Sunrise“ begegneten sich Céline (Julie Delpy) und Jesse (Ethan Hawke) in Wien, verbrachten eine Nacht miteinander und gingen wieder auseinander. In „Before Sunset“ trafen sie sich neun Jahre später zufällig in Paris und merkten, obwohl beide in festen Partnerschaften lebten, dass sie füreinander bestimmt sind. Abermals neun Jahre später haben die beiden den Sprung in die Gemeinsamkeit gewagt. In „Before Midnight“, dem dritten „Before“-Teil von Regisseur Richard Linklater, haben die beiden gerade mit Julies Zwillingen und Jesses Sohn Hank einen gemeinsamen Urlaub in Griechenland verbracht. Jesse würde seinen Sohn gern häufiger sehen, doch Julie möchte nicht in die Staaten ziehen. Es kriselt in der Beziehung, der Alltag schiebt sich in die Romantik der Vorgeschichte und die Frage steht im Raum, ob das einstige Traumpaar zusammenbleibt.

Der Deutschlandfunk begeistert: „Sie reden und reden und reden. Und das Erstaunliche: Man hört diesen guten alten Bekannten gern dabei zu, wie sie über die Liebe und das Leben philosophieren und wie sie über ihren Partner denken. Es sind die Fallstricke in einer jeden, auch noch so guten Beziehung, die sich in diesen wahrhaftigen, bewegenden und pointierten Gesprächen auftun und die „Before Midnight“ zu einem komplexen und klugen Film machen. Herausragend!“

Welt online fasst zusammen: „Es braucht nicht viel, um alles kaputt zu machen. Das ist das Wissen, das die Geschichte, die Linklater in „Before Midnight“ erzählt, so tief und dunkel macht. Und gleichzeitig so hell: Denn man kann das Kaputtmachen auch lassen. Man wird es hoffentlich sehen, in neun Jahren. Denn das würden wir gerne erfahren: wie diese Liebe zwischen Céline und Jesse weitergeht.“

FAZ net konstatiert: „In diesem Film ist das Kino, was es immer sein wollte: eine Form, die denkt.“

Süddeutsche online meint: „Die beiden sind beieinander angekommen – es gibt keine Grenze mehr für ihr Zusammensein, nirgendwo wartet ein Flugzeug, das sie wieder trennen wird. Sie sind, wo sie sein wollten: Sie kennen einander gut genug, um zu wissen, was wehtut, und sie streiten sich in perfekter Choreografie.“

Cinema online resümiert: „Teils banal, teils tiefgründig, aber immer noch sehenswert: Hawke und Delpy sind bezaubernd.“

Before Midnight

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