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Neu im Kino: „Bauer unser: Billige Nahrung – teuer erkauft“Bauern in Deutschland müssen immer mehr produzieren. Nur mit viel Technologie, als Mastbetrieb oder mit Massentierhaltung kommen die Landwirte einigermaßen über die Runden. Gut geht es ihnen dabei trotzdem nicht, denn die Lebensmittel sollen vor allem nicht zu teuer sein.  Nicht selten sind die Höfe verschuldet.
In dem von den Produzenten von „We feed the World“ und „More than Honey“ produzierten Dokumentarfilm „Bauer unser“ stellt der österreichische Regisseur Robert Schabus unkommentiert die Frage: „Nahrungsindustrie = Industrienahrung“?

Spielfilm.de positiv: „Der aufrüttelnde Dokumentarfilm von Robert Schabus demonstriert am Beispiel österreichischer Landwirte, dass die europäische Agrarpolitik in eine Sackgasse geraten ist. […]  Mit seinem Reichtum an Fakten und Statements aus erster Hand regt der Film zur Diskussion über ein chronisch vernachlässigtes Thema an.

Prisma kritisch: „Schabus bildet durch das umfangreiche Filmmaterial einen vielseitigen Einblick in die derzeitige Lage der Nahrungsmittelproduktion. […] Filmisch solide umgesetzt, verpasst es Schabus jedoch, sich von anderen Werken des Genres abzusetzen […] wäre es, auf einen der Aspekte intensiver einzugehen, um so aus der Masse ähnlicher Filme hervorzustechen.

vienna.at hält fest: „Vielmehr wird versucht, über das Darstellen von Widersprüchen und Doppelmoral Reflexion bei den Sehern auszulösen. […] Für leichte Unterhaltung sollte man sich diesen Film im Kino nicht aussuchen – will man seinen kritischen Geist schärfen, dann ist man bei “Bauer Unser” sicher richtig.

 

 

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