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Neu im Kino: „Barakah meets Barakah“Barakah ist ein mittelloser Ordnungsbeamter in der saudischen Stadt Dschidda. Hier soll er darauf achten, dass islamisches Recht eingehalten wird. Als er sich jedoch in die schöne und unkonventionelle Bloggerin Bibi, Adoptivtochter reicher Eltern, verliebt, wird es kompliziert. Denn Männer und Frauen dürfen sich öffentlich nicht treffen. Bibi und Barakah entwickeln fortan immer raffiniertere Methoden, die Vorschriften auszuhebeln und Etikette, Tradition und Religionspolizei zu umgehen.

Thomas Hummitzsch vom Rolling Stone sah den Film auf der Berlinale und hält fest: „Den Kinosaal hat er aber mit einem dicken Grinsen verlassen, denn das, was er zu sehen bekam, war nicht moralinsaure Systemkritik, sondern gesellschaftspolitische Satire at it’s best.“

Die NZZ meint: „Man kann als Zuschauer nur den Mut des talentierten Jungregisseurs und seines beeindruckend souverän agierenden Protagonistenpaares bewundern.“

Cinema online fasst zusammen: „Saudi-Arabien, wo Filme bisher tabu waren wie Frauen am Steuer, demonstriert mit dieser selbstironischen Komödie Liberalität. Als Westler schaut man den Film wie durch ein Schlüsselloch.“

 

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