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Ein Mann prägte in den USA eine ganze Zeit: Die Kampagne des US-Senators Joe McCarthy gegen Kommunisten ist in die Geschichte eingegangen als die McCarthy-Ära. In den 50er Jahren startete der Politiker seinen Kampf gegen die angebliche „Fünfte Kolonne Moskaus“ mitten in den USA, der bald viele Andersdenkende zum Opfer fielen und die eine Atmosphäre von Angst und Denunziation schuf.

Der Journalist, Historiker und Dokumentarfilmer Lutz Hachmeister portraitiert in seinem Film den Politiker, der schließlich am Widerstand aus Regierungskreisen und der Presse scheiterte und 1957 starb.

Welt online negativ: „Kurzum: Hachmeisters Film manipuliert, statt aufzuklären – gerade weil er vorgibt, keinen Standpunkt zu haben. Der Film scheint sich nicht dazu durchringen zu können, McCarthy als Opfer darzustellen, zeigt ihn aber auch nicht als Täter.“

Positiver Zeit online: „Der Film ist eine sehenswerte Verbindung aus fiktionalen Spielszenen, Interviews und zum Teil erst kürzlich frei gegebenem Archivmaterial.“

Der Deutschlandfunk lobt: „Hachmeister montiert dabei Zeitzeugeninterviews, Archivmaterial und nachgestellte Szenen auf brillante Weise.“

Cinema online fasst zusammen: „Die Tragödie eines lächerlichen Mannes.“

Filmplakat “The Real American”

 Kiino zum Film: hier