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London in den fünfziger Jahren. Die vierzigjährige Hester hat ihren Mann, einen Richter inklusive wohlhabenden Heim, verlassen, um mit einem ehemaligen Royal Airforce Piloten zusammenzuleben. Der erfüllt zwar ihre Wünsche nach erfüllter Sexualität, bekommt ansonsten jedoch nichts auf die Reihe. Dem aufregenden Leben eines Kriegspiloten beraubt, lässt er sich treiben. Hesters Entscheidung „Between the Devil and the deep blue sea“, wie ein englisches Sprichwort heißt, also dem gefühlskalten Heim des Richters und der leidenschaftlichen, seelewärmenden Affäre, endet tragisch. Statt einer glücklichen Beziehung erlebt Hester nun auch noch Armut in einem möblierten Zimmer. Und schließlich misslingt auch als letzter Ausweg der Selbstmord.

Süddeutsche online lobt. „Nach Terence Rattigans erfolgreichem Bühnenstück «The Deep Blue Sea» (1952) schuf der renommierte Drehbuchautor und Regisseur Terence Davies ein exquisites, hervorragend besetztes Film-Melodram.“

Der Deutschlandfunk kommentiert: „Terence Davies unterläuft die melodramatische Gefühligkeit der Kammerspielvorlage durch einen außerordentlich zurückgenommenen Darstellungsstil der Schauspieler.“

FAZ net fasst zusammen: „Mit seinem Film „The Deep Blue Sea“ gelingt dem Briten Terence Davies das Wunder, das Arsenal des Kitsches – Kostüme, Kulissen, Liebesschmerz – zum Glänzen zu bringen.“

Cinema online negativ: „Die ebenso schwerfällige wie schwermütige Inszenierung und die häufigen Zeitsprünge lassen keine Nähe zu den Figuren entstehen.“

Filmplakat “The Deep Blue Sea”

Kino zum Film: hier