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Mit „Die Vermessung der Welt“ wurde er bekannt. 2009 folgte dann „Ruhm. Ein Roman in Episoden“ von Daniel Kehlmann. Jetzt hat sich TV-Regisseurin Isabel Kleefeld des Episodenromans angenommen und einen Episodenfilm daraus gemacht.

Mit dem Handy als verbindendes Element, entwickeln sich neun unabhängige Geschichten mit gegenseitigen Querverweisen. Da klingelt nach dem ersten Handykauf beim Elektroingenieur permanent das Telefon, während es dies beim Schauspieler viel zu selten tut. Schriftsteller, Blogger, Ärzte – sie alle nutzen das Handy, um Ruhm zu erlangen oder ihm zu entfliehen, Kommunikation zu suchen oder mangels Verbindung verloren zu gehen. Am Ende steht ein Gesamtbild – zusammengefügt aus neun einzelnen Schicksalen, aus denen bei Isabel Kleefeld allerdings nur sechs wurden.

Deutschlandradio Kultur konstatiert: „Komisch und tragisch sind diese Schicksalsschläge, die sowohl den Verlust des Gewohnten bringen, als auch die Chance, eines vielleicht schon immer ersehnten neuen Lebens.“

Süddeutsche online kritisiert: „Sie protzt mit Schauplätzen auf der ganzen Welt, in Köln, Zürich, in der Ukraine, in Argentinien und Mexiko, und mit einer Fülle schillernder Schauspieler wie Heino Ferch, Julia Koschitz und Senta Berger, ohne etwas draus zu machen. Statt sich in die luftigen Sphären des Spiels und der Phantasie zu erheben, bleibt sie brav und erdenschwer auf dem Boden der Wirklichkeit.“

FAZ net negativ: „Von Anfang an verzettelt sich der Film, der wie das Buch ohne Hauptfigur auszukommen hat, in den Episoden, die er schnipselweise parallel erzählt, ohne dass dabei je so etwas wie Spannung aufkäme.“

Cinema online fasst zusammen: „Teils brillante, teils weniger gelungene Episoden über wechselnde Identitäten und die Willkür des modernen Lebens.“

Filmplakat “Ruhm”

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