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Annabel und Enoch treffen sich bei einer Beerdigung auf dem Friedhof. Doch beide gehören dort eigentlich nicht hin – sie haben sich dazu geschlichen. Und jeder von ihnen ist mit einer gehörigen Portion Exzentrik ausgestattet: Er lebt nach dem Unfalltod seiner Eltern bei der Tante, schwänzt die Schule und verbringt seine Zeit mit Hiroshi, einem japanischen Weltkriegsopfer, der Enoch als Geist ein Freund ist. Annabel hat Krebs und weiß, dass sie nur noch drei Monate zu leben hat. Zwischen beiden entwickelt sich eine Liebe, deren Ende durch den Tod vorprogrammiert ist.

Deutschlandfunk konstatiert: „“Restless“ ist in van Sants Filmbiographie ein interessantes Experiment, das beide Varianten in seinem Werk zu versöhnen sucht. Den Kinotod als romantische Kinokomödie darzustellen. Diesen kreativen Stilbruch muss man erst einmal wagen.“

Cinema online positiv: „„Restless“ ist melancholisch und verspielt, ungemein zart und auf berührend schüchterne Weise romantisch. Ohne einen Anflug von Schwermut oder Tragik zeigt Regisseur Gus Van Sant („Good Will Hunting“): Das Glück ist keine Frage der Zeit, die einem bleibt. Es geht immer nur um den Augenblick, den man bewusst erlebt oder ungenutzt verstreichen lässt.“

Süddeutsche online urteilt: „Für einen wie Gus Van Sant ist Restless ein ungewöhnlicher Film – so eine Art zerzauste Indie-Version von Love Story, bei der Van Sant, mehr noch als bei Milk, genüsslich mit dem Sentimentalen experimentiert, damit, wie man seine Zuschauer überwältigt, und dann doch die Kamera abwendet, bevor der süßliche Beigeschmack unangenehm wird.“

Zeit online lobt: „Die Geschichte hört sich nach einem sentimentalen Schmachtfetzen an, aber der erfahrene Independent-Regisseur Gus Van Sant (My Own Private Idaho, Good Will Hunting) bringt seine morbide Liebesgeschichte in einen eigenwilligen Schwebezustand, die sich den üblichen Kitsch-Schemata entzieht.“

Filmplakat Restless

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