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Niko (Tom Schilling) streift ziellos umher. Immer auf der Suche nach frischem Kaffee, hat der Sohn reicher Eltern sein Jurastudium geschmissen und lässt sich treiben.

Im Stil der Nouvelle Vague, in schwarz-weiß gedreht, begleitet Regisseur Jan Ole Gerster in seinem Debüt Niko einen Tag lang durch Berlin. Zeigt, wie er Führerschein und EC-Karte verliert, wie er beim Schwarzfahren erwischt wird, wie ihn eine ehemalige Mitschülerin umwirbt. Und Gerster zeigt Berlin.

Süddeutsche online konstatiert: „In kleinen, komischen, absurden oder melancholischen Episoden zeigt Gerster seinen Blick auf das Lebensgefühl der Bundeshauptstadt – und vielleicht das einer ganzen Generation.“

Beim Deutschlandfunk heißt es: „Auf verschiedenen Festivals hat „Oh Boy“ schon großes Lob geerntet, ist zum Beispiel auf dem internationalen Filmfest in Oldenburg mit allen drei Hauptpreisen ausgezeichnet worden. Und auch das Medienecho ist durchweg positiv. Der allgemeine Tenor lautet ungefähr: tiefsinnig, aber trotzdem urkomisch.“

Cinema online begeistert: „Die einzelnen Szenen sind brillant geschrieben, doch die besten Dialoge wären nichts ohne das perfekte Timing der spielfreudigen Darsteller. […] „Oh Boy“ ist ein kleiner Film und großes Kino.“

Filmplakat “Oh Boy”

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