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Ein Tag auf dieser Welt. Gedreht aus 80.000 Internet-Videos. Kevin MacDonald hat drei Ausgangsfragen gestellt, um seinem Crowd-Sourcing-Projekt eine Dramaturgie zu geben: «Was hast du gerade in deinen Hosentaschen?», «Was liebst du?» und «Wovor hast du Angst?».

Herausgekommen sind 98 Minuten aus Videomaterial, die sich mit den großen Themen der Menschheitsgeschichte beschäftigen und insgesamt sechs Monate lang sind. Videos, die das Leben auf dieser Welt am 24. Juli 2010 zeigen. Der Tag, an dem in Deutschland die Love Parade in Duisburg ein tragischen Ende nahm.

kultiversum begeistert: „Seine im amerikanischen Sundance und auf der Berlinale gefeierte Doku verarbeitet […] ein gutes halbes Jahr gefilmtes Erden-Leben zu einem Stück Kino-Geschichte. Geschrieben von Menschen aus 197 Nationen. Eine überaus menschliche Erfahrung.“

Zeit online eher kritisch: „Während die einzelnen Personen, ihre Probleme und ihre Lebensweisen durchaus interessant sind (auch wenn der Zuschauer leider nie erfährt, wo diese Menschen eigentlich sind), schafft es der Film kaum, irgendwelche Brücken zu schlagen. Es kommt selten zur Interaktion zwischen den gezeigten Menschen, Orten und Episoden. Da sind halt Menschen, die in Kameras schauen und ihr Leben erklären. Aber aus tausend Tagebüchern wird kein Roman und aus tausend YouTube-Clips kein Kinofilm.“

Und Deutschlandradio Kultur resümiert: „“Life in a day“ ist kein klassischer Kinofilm, aber ein bunte, vielstimmige Kollage. Man taucht ein in eine Welt, die aus tausend kleinen Welten besteht.“

Filmplakat life in a day

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