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Wladimir und Vitali Klitschko – Sebastian Dehnhart hat die beiden boxenden Brüder mit Doktortitel dokumentiert. Ihre Karriere, die in den USA begann und in Deutschland ihren Höhepunkt fand. Ihre Kindheit, die in der Ukraine von dem Unglück in Tschernobyl gesprägt wurde, als die Jungen Papierboote in radioaktiv verseuchten Pfützen fahren ließen. Ihre Eltern, die noch nie zuvor so ausführlich zu Wort gekommen sind.
Und natürlich geht es ums Boxen. Um die Härte des Sports, um Sieg und Niederlagen, um Bruderliebe und Krisen zwischen den beiden.

Die Kritik in den Feuilletons ist gespalten:

Deutschlandfunk fasst zusammen: „Es mag kritischere Filme zum Thema gegeben haben. Aber „Klitschko“ ist trotzdem einer der spannendsten Filme des Genres geworden“.

Süddeutsche online kritischer: „Dabei wirken sie durchweg gewinnend und klug. Ihre Lebensgeschichte ist spannend, streckenweise auch faszinierend. Doch für die Leinwand fehlt etwas Entscheidendes: Drama.“

Zeit online negativ: „Inhaltlich fehlt eine ganze Dimension. Wie haben es die Klitschkos geschafft, in Deutschland so berühmt und geliebt zu werden? Wie kommt es, dass zwei ukrainische Boxbrüder bei Thomas Gottschalk auf der Couch sitzen, Werbung für eine Kinderschleckerei machen, in Filmen mitspielen, ganz selbstverständlich zum exklusiven Kreis der deutschen Prominenz gehören? Nichts. Stattdessen: ganz viel Boxen. […]Diese Dokumentation hätte richtig spannend werden können. […]. Aber daraus wurde nichts. Chance vertan.“

cinema online hingegen begeistert „Diese Biografie der Boxweltmeister fesselt von der ersten bis zur letzten Runde“

Filmplakat Klitschko

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