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Ein neuer Papst wird gewählt. Als der weiße Rauch über dem Petersplatz aufsteigt, brechen die wartendenden Gläubigen in Jubelschreie aus. Doch den neuen Papst schreckt die Verantwortung und er, der eigentlich immer Schauspieler werden wollte, büxt durch die Hintertür aus. Die herbeigerufenen Psychotherapeuten können nicht helfen und veranstalten mit den Kardinälen ein Volleyballturnier, während sich der Papst einer Laienschauspieltruppe anschließt.

Der Film mit dem 85-jährigen Michel Piccoli lief bereits im April bei den Filmfestspielen in Cannes und spaltete die Kritik.

Welt online fasst die italienische Kritik zusammen: „Der Film über die Wahl eines von Panikattacken geplagten Kardinals zum Pontifex sei eine „Farce“, erklärte der Kritiker. […] Aber es gab auch zahlreiche positive Stimmen, sogar aus den Reihen der Kirche. Der Sender der Bischofskonferenz bezeichnete „Habemus Papam“ als „überzeugend“, Radio Vatikan lobte ihn sogar als „sehr menschlich“, […] „Civiltà Cattolica“ bezeichnete den Film als „gute Arbeit“. Der liberale „Corriere della Sera“ schließlich lobte das Spiel des Hauptdarstellers Michel Piccoli und tadelte allein das Drehbuch. Nur der „Osservatore Romano“ hat das Werk bislang beschwiegen,“

und urteilt selbst: „Tatsächlich ist „Habemus Papam“ eine eher schwache Komödie, […]“

Cinema online: „“Habemus Papam“ ist mehr Komödie als Satire oder Antikirchenfilm. Viel lieber richtet Moretti den Blick auf die schrulligen Gebräuche und Rituale des Katholentums – und die sind komischer, als man von außen annimmt.“

Spiegel online positiv: „Eine ernste Lebenskrise, verpackt in eine luftige, sehr lustige Komödie für Atheisten, Katholiken und alle Menschen mit Humor.“

Der Deutschlandfunk lobt den Hauptdarsteller Michel Piccoli: „Er nimmt uns an die Hand und führt uns durch die Geschichte. Dass wir ihm glauben und vertrauen, macht den Film erst zu dem, was er ist. Zu einem großen Stück Autorenkino.“

 Filmplakat Habemus Papam

Kino zum Film: hier