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Als Krankenschwester Maria mit ihrem Mann Niels ins norwegische Hammerfest zieht, ist sie voller Hoffnung, damit ihre Beziehung zu retten. Doch während sie sich aufopferungsvoll um die Patienten eines Hospizes kümmert, hat er bereits die nächste Affäre. Bis zu dem Tag, an dem Maria etwas oder irgendjemand anfährt und Fahrerflucht begeht. Obwohl Niels zur Unfallstelle fährt, kann er nichts entdecken. Doch offensichtlich ist ein sechzehnjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Die Situation wird zur Belastungsprobe, in der sich alle Familienmitglieder in Schuld verstricken und nach Erlösung suchen.

Zeit online resümiert: „Gnade ist ein hervorragend gespieltes Psychodrama, und man kann Glasner Anerkennung entgegen bringen für so viel Klarheit in dem Glauben an seine positive Utopie, dass Vergebung auch unter unwahrscheinlichen Umständen möglich ist.“

Süddeutsche online konstatiert. „Die titelgebende Gnade ist Programm, aus dramaturgischer Sicht wirkt das waghalsig. Matthias Glasner provoziert auch mit diesem Film, gnadenlos erzählt er seine Geschichte zu Ende, bezieht Stellung. Und das ist in Zeiten, in denen Regisseure ihre Filme dem Publikum meist zur freien Interpretation überlassen, die wohl größte Provokation.“

Cinema online resümiert: „Mit einer inszenatorischen Wucht, wie man sie im Kino nur selten sieht, entwirft Matthias Glasner („This Is Love“) ein menschliches Drama, das den Zuschauer unwillkürlich auf sich selbst zurückwirft.“

Filmplakat “Gnade”

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