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Als sie eines Morgens in der Jagdhütte in den Alpen erwacht, ist sie allein. Die Freunde, die abends zuvor noch ins Dorf zogen, sind nicht zurückgekehrt. Auf der Suche nach ihnen stößt sie auf eine unsichtbare Wand. Das Leben dahinter scheint stehengeblieben, versteinert, einer Katastrophe zum Opfer gefallen zu sein. Allein auf sich gestellt, versucht die Frau ihr Leben zu meistern. Mit der Einsamkeit kämpfend. Um den Verstand ringend. Mit Kälte, mit Hunger und Durst in einer begrenzten Welt.

Der Film des Regisseurs Julian Roman Pölsler basiert auf den Roman der Österreicherin Marlen Haushofer (1920-1970) aus dem Jahr 1963.

Deutschlandradio Kultur positiv: „Es ist eine enorme Herausforderung für Martina Gedeck, diese quasi Hörbuchfassung ihres Kampfes um den eigenen Verstand lebendig zu machen. Aber es gelingt.“

Die Welt ebenso: „Sieben Jahre hat Julian Roman Pölsler an dem Drehbuch gearbeitet. Und er ist nun wirklich keiner einzigen Scheiterfalle aus dem Weg gegangen. In keine ist er getappt.“

FAZ net kritisch, aber die Schauspielerin lobend: „Der Grund, „Die Wand“ dennoch anzuschauen, ist Martina Gedeck. Schon im „Leben der anderen“ und in „Jud Süߓ schrieb ihr Gesicht seinen eigenen Text, unabhängig vom Willen der Regisseure. Hier kann man ihr dabei zusehen, wie sie den Schmerz und die Ekstase des Alleinseins in immer neue stumme Aphorismen übersetzt. Das genügt.“

Cinema online lobt: „Martina Gedeck verkörpert die Rolle der traumatisierten Frau, deren Leben radikal infrage gestellt wird, mit stoischer Kraft – was vor allem Zuschauer beeindrucken dürfte, die Marlen Haushofers Roman nicht gelesen haben.“

Filmplakat “Die Wand”

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