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Als kleines Mädchen wird Lana von ihrem Vater allein im Zoo zurückgelassen. Dort wächst sie zwischen den Tieren auf, die Pfleger übernehmen die Rolle von Eltern und Freunden. Doch plötzlich taucht ein junger Mann in dieser geschützten Welt auf: In Cowboykleidung und mit magischen Tricks verzaubert er Lana und bewegt sie, den Zoo zu verlassen. Schon bald vermisst die junge Frau ihre gewohnte Umgebung, landet schließlich in einem Erotik-Massagestudio und erkennt: Sie muss etwas finden, das sie nie hatte: Ein Zuhause.

Der Film des indonesischen Regisseurs Edwin lief bei der Berlinale 2012.

Deutschlandradio Kultur begeistert: „So schön, so verträumt, so zerbrechlich und auch so bedroht ist sicher noch kein Kinophantasma beschrieben worden. […] Edwin bemüht den Zauber den das Kino in seinen Kindertagen bei George Melies hatte – als Welt ohne Vorbild und ohne Regeln und wendet sich ab von jedem Zweck und jeder Actionlogik. […]  Verträumt nehmen wir im Kinosessel wahr, dass es noch ganz andere Realitäten geben könnte, als diejenigen, die wir uns in den verrückteste Momenten vorstellen.“

Zeit online resümiert: „Was Die Nacht der Giraffe so wunderschön macht, ist die Leichtigkeit, mit der diese Fabel erzählt wird. Es wird nur wenig und selten gesprochen, die Bilder gelten den Tieren und den Gesten. Und irgendwann begreifen wir, dass es die Sehnsucht ist, die uns zum Menschen macht, dass es aber keinen Ort auf dieser Welt gibt, an dem sie gestillt werden könnte.“

Cinema online fasst zusammen: „Verwirrend und faszinierend: ein Kinomärchen aus Indonesien“

Filmplakat “Die Nacht der Giraffe”

Kino zum Film: hier