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Irgendwo in Kirgisistan. Ein Tal, ein paar vereinzelte Häuser, ein Dorf,  eine wunderschöne Landschaft. Hier leben vor allem die Älteren, denn die Jüngeren sind weggezogen. Unter ihnen der verschmitzte Elektriker Svet-Ake. Er repariert, wenn es keinen Strom gibt, und das passiert häufig. Die Menschen sind arm, fast alle können ihren Strom nicht bezahlen. Eigentlich. Denn Svet-Ake schafft Abhilfe: Er dreht die Stromzähler zurück und ermöglicht den Dorfbewohnern so einen bescheidenen Wohlstand. Das bleibt natürlich nicht unbemerkt. Er verliert seinen Job, doch nicht seine Vision: Ein kleiner Windpark für das Dorf für eine autarke Stromversorung. Damit durchkreuzt er die Pläne des reichen Geschäftmannes Bekzat, der sich das Land einverleiben möchte.

Deutschlandradio Kultur: „Aktan Arym Kubat findet in seiner filmischen Inszenierung, im Tempowechsel und in absurd-komischen Szenerien immer wieder Entsprechungen zur klassischen kirgisischen Kultur des Geschichten Erzählens.[…] Und er trägt auch als verschmitzter Hauptdarsteller in seinem Film zu dessen Gelingen bei. Einen der Hauptakteure des Films konnte man allerdings nicht kaufen. Die Landschaftskulisse stifte den Filmemacher immer wieder zu grandiosen Bildkompositionen an, die die Stimmung dieses Films aus einem sehr fernen Land visuell grundieren.

Zeit online: „Vielseitig ist Der Dieb des Lichts schließlich auch, indem er im Moment größter Verdunkelung die Hoffnung aufglimmen lässt und noch die Ferne verwandelt, aus der er anfangs zu kommen schien: Der Film geht uns nah.“

Cinema online fasst zusammen: „Traurig und schön zugleich: großes Kino aus einem kleinen Land“

Filmplakat Der Dieb des Lichts

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