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Nach „Maverick“ von 1994 ist „Der Biber“ der zweite gemeinsame Film von Jodie Foster und Mel Gibson sowie die dritte Regiearbeit von Foster, die bereits bei „Das Wunderkind Tate“ und „Familienfeste und andere Schwierigkeiten“ Erfolge feierte.

In „Der Biber“ thematisiert sie das Thema Depressionen. Walter, Familienvater und Chef einer Spielzeugfabrik, ist chronisch depressiv. Mit Hilfe eines Stoffbibers gelingt es ihm, seine Sprache zurückzufinden – indem er das Plüschtier für ihn sprechen lässt. Fortan bestreiten und meistern beide alle Lebenslagen gemeinsam – vom Sex bis zur Tallkshow – bis zum Happy End mit Familienglück.

Zeit online urteilt überwiegend positiv: „Walter überlebt den Krieg mit dem Biber nur, indem er einen hohen Preis zahlt. Nein, du bist nicht okay, wir sind alle nicht okay – und manchmal ist Hilfe unmöglich.
Eine heiter vorgetragene, mutige Botschaft für einen US-Mainstreamfilm. Leider bekommen Foster und Drehbuchautor Kyle Killen zuletzt Angst vor der eigenen Courage und fügen eine zweite Hollywood-Weisheit hinzu. Du bist nicht okay, aber du bist auch nicht allein.“

Cinema online kritisiert: „Was nervt, ist vor allem die Schlichtheit der Story. Mit dem Stofftier auf dem Arm läuft plötzlich alles wieder: das Geschäft, der Sex, die Kinder. Für diese psychologische Hausmannskost lohnt sich keine Kinokarte.“

Filmplakat Der Biber

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