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1979 Filmplakat Argowar es, als Jimmy Carter dem Schah von Persien erlaubte, in den USA seine Krebskrankheit auszukurieren. Aus Wut darüber stürmten persische Studenten die amerikanische Botschaft in Tehran und nahmen 50 Geiseln. Sechs von ihnen gelang die Flucht in die Botschaft von Kanada. Das Problem, diese sechs sicher außer Landes zu bringen, löste die CIA mit einem waghalsigen Plan: Sie wurden als kanadisches Filmteam ausgegeben, das auf der Suche nach geeigneten Drehorten für den Film „Argo“ ist und daher ins Land einreisen  – und natürlich auch wieder ausreisen – möchte. Detailgenau wurde die Aktion geplant. Pressekonferenzen und entsprechenden Zeitungsmeldungen sollten größtmögliche Glaubwürdigkeit erzeugen, um die Amerikaner zu retten. Doch die Anhänger Ayatollah Chomeinis waren ihnen auf den Fersen.

Mit seiner inzwischen dritten Regiearbeit greift Ben Affleck, der den CIA-Agentin Tony Mendez verkörpert, eine wahre Begebenheit auf.

Deutschlandradio Kultur fasst zusammen: „“Argo“ ist ein unterhaltsamer, äußerst spannender und souverän inszenierter Thriller, der im Look der Siebzigerjahre daher kommt. […]  Hingegen wirkt die Darstellung des Feindes zu klischiert, zu stereotyp. Teheran scheint ein einziger islamisierter Moloch zu sein. Man fragt sich, ob es der richtige Film für diese politisch aufgeladenen Zeiten ist.“

Spiegel online konstatiert: „Die Kunst der Illusionsbildung, so die reizvolle Prämisse von „Argo“, ist das schlüssige Bindeglied zwischen chronisch lautem Filmgeschäft und bestenfalls verborgener Geheimdiensttätigkeit. So ist Afflecks Film vor allem eine packende Lektion in Sachen make believe, wodurch komplexe historische Hintergründe zwangsläufig Kulissencharakter bekommen.“

Cinema online lobt: „Gekonnt mischt der Oscar-Preisträger Realaufnahmen mit Filmszenen, um eine größtmögliche Authentizität zu erreichen […] Mit diesem Politthriller beweist Ben Affleck einmal mehr sein Gespür für spannende Stoffe und perfektes Timing.“

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