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100 Gegenstände hat sich der Direktor des British Museum, Neil MacGregor, aus dem Fundus seiner Institution gesucht, um sie erzählen zu lassen. Von den Anfängen bis heute entfaltet er Weltgeschichte. Steine, Münzen, Stoffe, Geschirr und viele andere Gegenstände, die der Mensch im Laufe von zwei Millionen Jahren nutzte, berichten aus aller Welt und setzen die Zeiten in Bezug zueinander.

Ursprünglich als Hörfunkserie für den BBC geplant und weltweit ausgestrahlt, begann das Projekt als eine mündliche Arbeit, in der Wissenschaftler ebenso zu Wort kamen wie Laien. Über ein Jahr konnte man dieses Experiment im Radio mit verfolgen. Nun ist die Serie in einem 800 Seiten starken und mit Abbildungen versehenem Band nachzulesen.

ZEIT Literatur (41/Oktober 2011) urteilt: „Doch wer sich in der Feinheit der Geschichte verliert, übersieht leicht, das MacGregor Geschichtsbilder neu arrangiert: Er rückt die Gleichzeitigkeit von räumlich weit getrennten Entwicklungen ins Bild, etwa wenn er an Statuen und Fußbodenreliefs zeigt, dass um 300 nach Christus die Darstellung der jeweiligen Götter als Menschen im Buddhismus ebenso üblich wurde wie im Hinduismus und Christentum.“

Buchcover Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten

Neil MacGregor:
Eine Geschichte der Welt in 100 Objekten
a.d. Englischen v. W. Götting, A. Wirthensohn, A. Zettel
Verlag C.H. Beck, München 2011

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